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Schweres Unwetter über Dortmund |
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Freitag, den 19. August 2011 um 13:33 Uhr |
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18.08.2011 – Vollalarm für die Feuerwehr
Stadtgebiet - Um kurz nach 20:00 Uhr begann das Unwetter in Dortmund mit heftigen Regenfällen, Sturmböen und zahlreichen Blitzen. Im gesamten Stadtgebiet waren Bäume umgestürzt, Keller voll Wasser gelaufen und Straßen überflutet.
Die Notrufleitungen (112) von Feuerwehr und Rettungsdienst waren zeitweise stark überlastet, so dass das Personal in der Leitstelle aufgestockt werden musste, um die zahlreichen Notrufe zeitnah entgegennehmen zu können.
Um die noch unbestimmte Anzahl an Einsätzen abarbeiten zu können, wurde Vollalarm für die Freiwillige Feuerwehr Dortmund gegeben. Das bedeutet, dass alle 19 Löschzüge der ehrenamtlichen Brandschützer alarmiert wurden um ihre Einsatzfahrzeuge in den einzelnen Stadtgebieten zu besetzen. Zusammen mit acht Feuerwachen der Berufsfeuerwehr werden die Schadenslagen in der gesamten Stadt und die Hilfegesuche der Dortmunder Bürgerinnen und Bürger nach und nach abgearbeitet.
21:30 Uhr: Die Einsatzleitstelle der Feuerwehr zählt bisher 171 Einsätze, die mit dem Unwetter in Verbindung stehen. Hierbei handelt es sich fast ausschließlich um umgestürzte Bäume, vollgelaufene Keller und Wasserschäden in Gebäuden. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Durch das Unwetter (hier: Blitzeinschlag) haben einige Brandmeldeanlagen fälschlicherweise einen Alarm ausgelöst.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnten 96 Einsätze durch die Berufs- und Freiwillige Feuerwehr abgearbeitet werden. 75 Einsätze stehen noch aus. Die Einsatzlage scheint sich etwas zu entspannen.
22:45 Uhr: Seit dem Beginn des Unwetters (ab 20:00 Uhr) sind der Feuerwehr Dortmund 245 verschiedene Einsatzlagen gemeldet worden. 53 Einsätze stehen hiervon zum jetzigen Zeitpunkt noch aus. Glücklicherweise sind bisher keine nennenswerten Personenschäden zu verzeichnen gewesen.
23:30 Uhr: Die Lage in der Stadt hat sich beruhigt. Die Einheiten der Berufsfeuerwehr haben mittlerweile wieder die Feuerwachen besetzt. Die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr befinden sich teilweise in ihren Gerätehäusern oder arbeiten die letzten Einsätze ab.
19.08.2011 - 09:00 Uhr: Die Feuerwehr Dortmund zählt seit gestern Abend 20:00 Uhr 319 Feuerwehreinsätze, die fast alle auf das Sturmtief „Xaver“ zurückzuführen sind. Acht Sägeinsätze werden hiervon zum aktuellen Zeitpunkt, von den haupamtlichen Kräften der Feuerwehr Dortmund, noch abgearbeitet.
Die ehrenamtlichen Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr wurden nach ihrer vorbildlichen Unterstützung und der großen Einsatzbereitschaft heute Nacht aus dem Einsatz entlassen. Zusammen mit den 19 Löschzügen konnten somit die meisten Schadenslagen in der Stadt gestern zeitnah beseitigt werden.
Ein erster Überblick über das Gesamtgeschehen zeigt, dass es sich für die Feuerwehr hauptsächlich um Pump- und Sägearbeiten gehandelt hat. So waren es vor allem vollgelaufene Keller, überflutete Straßen, Wasserschäden in Gebäuden sowie umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste, die von den Einsatzkräften angetroffen wurden.
Ein an der Reinoldikirche gemeldetes Feuer konnte nicht bestätigt werden. Im Baustellenbereich um die Kirche wurde – vermutlich auf Grund des Unwetters – eine Stromleitung (230 Volt) beschädigt. Durch den Regen sprühten Funken aus dem Kabel, die durch das fachmännsiche Kappen der Stromleitung und Isolation der Trennstellen unterbunden werden konnten.
Der Gesamtschaden ist derzeit noch nicht zu überblicken. Glücklicherweise wurden keine Personen durch das Unwetter ernsthaft verletzt.
Pressestelle Feuerwehr
Unsere Kameraden waren an diesem Abend mit beiden Fahrzeugen mit je einer Gruppe an verschiedenen Einsatzgebieten im Stadtgebiet tätig.
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